Vorteile gegenüber der Computertomographie

  • Höhere Sensitivität bei der Darstellung subtiler Veränderungen im Weichteilgewebe
  • Keine ionisierende Strahlung (Röntgenstrahlung)
  • Freie Auswahl der gewünschten Schnittebene
  • Kaudaler Hirnstamm und Kleinhirn:
    Kein Strahlaufhärtungsartefakt ("beam hardening artifact"), wodurch eine bildliche Darstellung dieser Region möglich ist
  • Wirbelsäule und Rückenmark:
    frühere Erkennung degenerativer Veränderungen an den Zwischenwirbelscheiben, höhere Sensitivität bei der Diagnostik von intramedullären Neoplasien, bessere Differenzierung von Rückenmark und Nerven gegenüber Liquor
  • Gehirn:
    detailiertere Darstellung von Veränderungen
  • Gelenke:
    exzellente Darstellung der Bandstrukturen, des Gelenkknorpels und der umliegenden Weichteilstrukturen; der Knochen ist nur indirekt darstellbar

1 CT: Transversale Schnittführung im Bereich des Mittelohres.
Deutlich zu erkennen ist die fehlende Darstellung des Mittelhirnes / Hirnstammes infolge des "beam hardening"-Artefaktes (Stern)

2 MRT: Transversale Schnittführung in T2-Wichtung. Die im CT-Bild nicht beurteilbaren Strukturen sind gut erkennbar.

3 MRT: Transversale Schnittführung in T1-Wichtung. Die im CT-Bild nicht beurteilbaren Strukturen sind gut erkennbar.