Arthroskopie

Die vielfältigen orthopädischen Erkrankungen der Gelenke erfordern häufig eine Operation. Während dies bis vor einigen Jahren durch „normale" chirurgische Operationstechniken erfolgte, ist dies heute nicht mehr notwendig, sondern kann durch einen minimalinvasiven Eingriff  („Schlüssellochchirurgie"), die Arthroskopie erfolgen. Dies gilt auch für kleine Hunde und Katzen, die mit den neuen kleinen Optiken sehr schön arthroskopisch operiert werden können.

Für unsere Patienten ergeben sich daraus vielfältige Vorteile: Der Hauptvorteil liegt unseres Erachtens in der deutlich verbesserten Darstellung aller Anteile eines Gelenkes. Durch die Vergrößerung des optischen Systems können alle Anteile eines Gelenkes perfekt dargestellt werden. So sind auch schwierige Diagnosen zu stellen. Weiterhin kann die Therapie arthroskopisch durchgeführt werden. Beispiele sind die Entfernung von OCD-Flaps, die Kurettage des darunter liegenden nekrotischen Knochenbetts, die Teilresektion eine beschädigten Meniskus, die Stabilisierung eines lockeren Schultergelenkes, etc.. Durch den minimal invasiven Ansatz ist der postoperative Schmerz deutlich niedriger als bei herkömmlichen Operationen. Die Heilung der nur punktförmigen Wunden ist schneller und damit die Rekonvaleszenz (mit der notwendigen Ruhighaltung, Halskragen etc.) ist sehr vereinfacht.

Die Arthroskopie setzen wir bei folgenden Erkrankungen ein:
Schultergelenk: Diagnostik
  Osteochondrosis dissecans (OCD)
  Bizepssehnenerkrankungen
  Instabilität
Ellbogengelenk: Diagnostik Ellbogendysplasie ("medial coronoid disease")
  Fragmentierter Processus coronoideus (FCP)
  Osteochondrosis dissecans (OCD)
  arthroskopisch unterstütze Fixation eines isolierten Processus anconeus (IPA)
Kniegelenk: Diagnostik (Meniskus, Teilruptur Kreuzbänder)
  Meniskusschäden
  Osteochondrosis dissecans (OCD)
Sprunggelenk: Osteochondrosis dissecans (OCD)
Hüftgelenk: Diagnostik (Arthrosegrad bei HD)