Chirurgie

Chirurgische Eingriffe bei Kleinsäugern erstrecken sich von der Kastration und Weichteiloperationen (z.B. Entfernen von Basensteinen, Tumore) bis hin zur Versorgung von komplizierten Knochenbrüchen oder der oeprativen Entfernung des Mittelohres.
Gängige Eingriffe sind die Kastration männlicher Tiere, die Entfernung von Tumoren bei Ratten und Meerschweinchen, die operative Versorgung von Darmverschlüssen bei Kaninchen und Frettchen. Jedoch spielt die Kastration von weiblichen Tieren vor allem beim Kaninchen eine zunehmende Rolle zur Vorbeugung von Erkrankungen der Gebärmutter und auch zur Therapie von Verhaltensproblemen. Daher empfehlen wir diesen Eingriff ab einem Alter von 6-8 Monaten.
Durch moderne Anästhesiemethoden (vollständig antagonisierbare Injektionsnarkose, Inhalationsnarkosen) wird das bis dato kritische Narkoserisiko deutlich minimiert. Die Heimtierpatienten werden genauso wie Hunde oder Katzen während der Narkosen aufwändig überwacht (EKG, Pulsoxymetrie, Kapnometrie).
Falls nötig, besteht auch die Möglichkeit der Unterbringung über Nacht zur optimalen Überwachung nach einer Operation.