Echokardiographie (Herzultraschall)

Eines der Herzstücke der Kardiologie ist die Echokardiographie, der Herzultraschall. Mittels des Herzultraschalls können nichtinvasiv und sehr genau die Größe sowie die Funktion des Herzens erfasst und damit Herzerkrankungen diagnostiziert werden. Die Echokardiograpie ist meist Grundlage der Diagnosestellung von Herzerkrankung und dient außerdem dazu, den Schweregrades von Erkrankungen zu erfassen und damit die Patienten optimal und individuell auf eine Therapie einzustellen. Des weitern kann z. B. eine Einschätzung eines Narkoserisikos vorgenommen werden

Unsere Klinik ist für die Herzuntersuchung mit zwei Highend-Echokardiographiegeräten (Vivid 7 der Firma GE Healthcare) ausgestattet.

Diese Geräte verfügen über die Standardmodalitäten der Echokardiographie (zweidimensionale Echokardiographie, M-Mode Echokardiographie) sowie einen Blutflussdoppler (PW-, CW- und Farbdoppler). Für spezielle Fragestellungen ist zusätzlich die Gewebedopplerechokardiograpie (PW- und Farbgewebedoppler) verfügbar.
In der zweidimensionalen Echokardiographie können Größe und Funktion (Pumpkraft) des Herzens subjektiv sowie auch objektivierbar mittels spezieller Meßmethoden untersucht werden. Hierbei wird das Herz als solches in einem zweidimensionalen Bild in verschiedenen Schnittebenen dargestellt. Die M-Mode Echokardiographie dient vornehmlich der Messung der Größe sowie der Kontraktilität des Herzens. In der Dopplerechokardiographie wird der Blutfluss sichtbar gemacht. Dies spielt vor allem in der Diagnostik von Klappenabnormalitäten (Insuffizienzen, Stenosen) sowie in der Diagnostik von angeborenen Shunts und anderen kongenitalen Erkrankungen eine Rolle.

Bei der echokardiographischen Untersuchung liegt das Tier auf der Seite auf einem speziellen Untersuchungstisch. Der Ultraschall wird dann durch einen speziell dafür vorgesehenen Ausschnitt im Unterssuchungstisch von unten durchgeführt. So ist eine optimale Darstellung des Herzens möglich. Während der Untersuchung wird zudem ein einkanaliges EKG aufgezeichnet. Eine medikamentelle Ruhigstellung des Tieres (Sedation) ist in der Regel dabei nicht erforderlich und teilweise sogar für eine genaue Diagnosestellung sogar hinderlich.