Langzeit-EKG

Das Langzeit-EKG dient zum einen der Kontrolle von Rhythmusstörungen unter Therapie. Zum anderen kann es zur Diagnostik von Ohnmachtsanfällen (Synkopen) eingesetzt werden. Bei bestimmten Hunderassen (Dobermann, Boxer) sollte regelmäßig eine Routinelangzeit-EKG-Untersuchung stattfinden, da diese Rassen eine Prädisposition für Herzerkrankungen haben, die mit Rhythmusstörungen einhergehen können.

Für die Untersuchung wird Ihr Tier zum Anbringen der Elektroden an fünf kleinen Stellen am Brustkorb geschoren (ca. 2 x 2 cm). Anschließend wird das EKG-Gerät aufgebracht und mittels Verband fixiert. Das uns zur Verfügung stehende Gerät ist sehr handlich (ca. 5 x 5 cm groß) und kann damit auch bei kleinen Hunden und Katzen angebracht werden. Das Gerät zeichnet über 24 Stunden den Herzrhythmus und die Herzfrequenz auf. In dieser Zeit ist der Patient bei uns stationär untergebracht. Anschließend wird das EKG am PC genau analysiert.