Diagnostik

Auch auf diesem Gebiet ist vor jeglicher Therapie eine möglichst genaue Diagnose entscheidend. Hierzu muss in den meisten Fällen durch eine Gewebeprobe die Diagnose gestellt werden. Dies kann durch die Entnahme einzelner Zellen (Zytologie, klinische Pathologie) und nach Färbung mit deren mikroskopischer Untersuchung geschehen. PD Dr. Stockhaus hat auf diesem Gebiet mehrere Jahre wissenschaftlich gearbeitet und auch seine Habilitation darüber verfasst. Dadurch verfügen wir hier über einen europaweit angesehenen Spezialisten. Sollte hierdurch keine Diagnose möglich sein, wird eine entsprechende größere Probe (Biopsie) durch einen spezialisierten Pathologen untersucht.

Nach Stellen der Diagnose des Tumors muss der gesamte Patient betrachtet werden (Staging), um eine eventuelle Ausbreitung in die Umgebung bzw. in entfernte Bereiche des Körpers (Metastasen) zu erkennen. Hier sind neben der klinischen Untersuchung vor allem bildgebende Verfahren, wie Röntgen, Ultraschall oder auch die Kernspintomographie extrem wichtig. Erst jetzt kann über eine sinnvolle Therapie nachgedacht und gemeinsam mit dem Tierbesitzer beraten werden.